Verkehrssicherheit

Fahrzeug- und Umgebungssicherheit

Sicherheit hat bei Daimler höchste Priorität

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Null Verkehrstote bis 2050 — das ist das Ziel der „Vision Zero“. Die Bundesregierung hat diese Vision im Koalitionsvertrag verankert. Sie soll auch als Leitgedanke in die Straßenverkehrsordnung (StVO) aufgenommen werden. Auf dem Weg dorthin lautet das nächste Etappenziel: bis 2030 die Anzahl der Verkehrstoten und Schwerstverletzten gegenüber 2020 zu halbieren. Mit unseren Sicherheits- und Assistenzsystemen können auch wir als Fahrzeughersteller einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass diese Ziele erreicht werden.

Sicherheit ist Teil unserer DNA und eine unserer zentralen Verpflichtungen — nicht nur unseren Kunden, sondern allen Verkehrsteilnehmern gegenüber. Entsprechend legen wir schon bei der Fahrzeugentwicklung einen Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit. Mit unserer konzerneigenen Unfallforschung legen wir seit Jahrzehnten die Grundlagen für innovative Sicherheitstechniken und immer leistungsfähigere Systeme. Diesen Weg wollen wir kontinuierlich weitergehen.

Unsere Ziele und Maßnahmen auf dem Weg zum unfallfreien Fahren

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Auf dem Weg zum unfallfreien Fahren haben wir uns ambitionierte Ziele gesetzt, die wir mit Nachdruck verfolgen. Wir streben danach,

  • Systeme der Unfallvermeidung weiter zu verbessern — zum Beispiel mit dem Aktiven Brems-Assistenten.
  • unsere Fahrzeuge für die Insassen bei und nach einem Unfall noch sicherer zu machen — zum Beispiel durch geeignete Fahrzeugstrukturen, und Systeme, die nach dem Unfall wirken können.
  • unsere Fahrzeuge für andere sicherer zu machen — zum Beispiel durch Fußgängererkennung und Partnerschutz.
  • die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhöhen — zum Beispiel durch Sicherheitsinitiativen wie SAFE ROADS oder MobileKids.
  • durch einen Beitrag zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu leisten, zum Beispiel im Rahmen des Pilotversuchs im Zollernalbkreis.

Unser Anspruch an uns selbst: Recht und Gesetz sind unser Mindestmaßstab

Über die vergangenen Jahrzehnte wurden die Gesetze in der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit kontinuierlich und deutlich verschärft. So hat die EU beispielsweise die Verordnung zur allgemeinen Fahrzeugsicherheit überarbeitet: Ab Mitte 2024 müssen alle neuen Lkw und Busse mit Abbiege-Assistenzsystemen ausgestattet werden. Auch Assistenzsysteme, die den Raum vor und hinter dem Fahrzeug überwachen, sind dann verpflichtend. Unser Ziel ist es, bei der Entwicklung von Sicherheitsmaßnahmen über die geltenden gesetzlichen Mindeststandards hinauszugehen. Daher ist es unser Anspruch, zusätzliche Anforderungen zu definieren.

Wir verfolgen ein ganzheitliches Sicherheitskonzept

Bei der Fahrzeugentwicklung folgen wir unserem ganzheitlichen Konzept der „Integralen Sicherheit“. Unter diesem Begriff haben wir erstmals Ende der 1990er-Jahre die Sicherheitssysteme vier Phasen zugeordnet: „Sicher fahren“, „Bei Gefahr“, „Beim Unfall“ und „Nach dem Unfall“.

22 | Real-Life Safety: die Sicherheitsphilosophie von Mercedes-Benz

Real-Life Safety: die Sicherheitsphilosophie von Mercedes-Benz (Grafik)

Mit unseren Sicherheitsmaßnahmen schlagen wir innerhalb dieser vier Phasen die Brücke zwischen — also zwischen der Unfallvermeidung (Phase 1 und 2) und dem Schutz im Falle eines Unfalls (Phase 3 und 4):

  • Phase 1: Sicher fahren
    Komfort-Assistenzsysteme, die das Fahren sicherer machen, dem Fahrer assistieren und helfen können, Unfälle zu vermeiden. Ein Beispiel ist der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC oder der Active Drive Assist für Lkw.
  • Phase 2: Bei Gefahr
    Sicherheits-Assistenzsysteme, die warnen, assistieren und automatisiert handeln können, sowie Schutzsysteme, die bereits in der Vor-Unfall-Phase aktiviert werden können (PRE-SAFE®). Ein Beispiel ist der Aktive Brems-Assistent, den wir in unterschiedlichen Ausprägungen für Pkw, Vans und Nutzfahrzeuge entwickelt haben. Bei Daimler Trucks zählt dazu der Notbrems-Assistent Active Brake Assist 5.
  • Phase 3: Beim Unfall
    Schutzsysteme, die alle Fahrzeuginsassen intelligent und bedarfsgerecht schützen können. Ein Beispiel sind innovative Rückhaltesysteme, wie beim Pkw der Beltbag für die Fondpassagiere.
  • Phase 4: Nach dem Unfall
    Systeme, die die Unfallstelle absichern sowie Hilfe herbeiholen und selbst bieten können. Ein Beispiel ist die Rescue Assist App, die Rettungskräften wichtige Informationen zum verunglückten Fahrzeug liefert.

Unterschiedliche Fahrzeugtypen verlangen unterschiedliche Schutzsysteme

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Ob Pkw oder Van, Lkw oder Bus: Jeder Fahrzeugtyp stellt unterschiedliche Anforderungen an die Schutzsysteme. Entsprechend setzen wir in allen Sparten auf spezifische Maßnahmen und Sicherheitssysteme.

Mit Real-Life Safety hat Mercedes-Benz Cars den Alltag im Blick

Real-Life Safety ist die Sicherheitsphilosophie von Mercedes-Benz. Dabei analysiert Mercedes-Benz reale, alltägliche Fahrsituationen. Alle technischen Innovationen werden daran gemessen, welchen Beitrag sie für die Vision des unfallfreien Fahrens liefern. Die Assistenz- und Sicherheitssysteme bieten Sicherheit und Komfort und entlasten den Fahrer. So ermöglichen es die Innovationen von Mercedes-Benz beispielsweise, auf zahlreichen Straßentypen teilautomatisiert (SAE-Level 2) zu fahren, den Fahrer beim Wechseln der Spur zu entlasten, in enge Parklücken automatisiert aus- und einzuparken sowie Kollisionsgefahren zu reduzieren. Mit intelligenten Systemen setzt Mercedes-Benz nicht nur Maßstäbe im Automobilbau, sondern geht auch einen wichtigen Schritt weiter auf dem Weg zum automatisierten Fahren.

23 | Fahrassistenzsysteme in der neuen S-Klasse

Fahrassistenzsysteme in der neuen S-Klasse (Grafik)

Wenn der Fahrer unaufmerksam oder abgelenkt ist, können die Fahrassistenzsysteme bei Kollisionsgefahr je nach Situation unterschiedlich reagieren. Ein Beispiel hierfür ist der serienmäßige Aktive Brems-Assistent von Mercedes-Benz Pkw: Er kann helfen, Unfälle mit vorausfahrenden Fahrzeugen und mit Fußgängern, die die Fahrbahn überqueren, zu vermeiden. Wird eine Kollisionsgefahr erkannt, kann das System den Fahrer optisch und akustisch warnen. Reagiert der Fahrer trotz Warnung nicht, kann der Aktive Brems-Assistent bis zu einer gewissen Geschwindigkeit selbstständig bremsen. Im Bereich der Stadtverkehrs-Geschwindigkeiten reagiert das System auch auf stehende Fahrzeuge sowie Fußgänger und Fahrradfahrer, welche die Fahrbahn kreuzen — und kann so die Sicherheit auf der Straße auch für andere Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Unfallforschung und Crashtests: Wie Mercedes-Benz Cars die Fahrzeugsicherheit erhöht

Mercedes-Benz galt schon früh als Vorreiter in puncto Sicherheit — und ist es bis heute: Bereits 1959 hat Mercedes-Benz den ersten Crashtest durchgeführt. Seit mehr als 50 Jahren untersuchen Sicherheitsexperten der unternehmenseigenen Unfallforschung Unfälle, an denen Mercedes-Benz Fahrzeuge beteiligt sind. Die Ergebnisse interner Crashtests und der Unfallforschung fließen sowohl in die Konstruktion neuer Modelle als auch in die Verbesserung bestehender Systeme ein.

Ziel ist es, zu verstehen, wie Unfälle entstehen und durch welche Schutzsysteme sie hätten verhindert werden können. Die Analyse realer Verkehrsunfälle ist dabei die Basis für innovative Sicherheitstechniken und immer leistungsfähigere Systeme. So ist beispielsweise auch die Ausstiegswarnfunktion als Teil des Aktiven Totwinkel-Assistenten entstanden: Sie verringert das Risiko für vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer. Dabei überwacht die Radarsensorik den toten Winkel und kann die Insassen beim Öffnen der Tür warnen — beispielsweise vor Fahrradfahrern, die sich nähern.

Daneben testet Mercedes-Benz die Crashsicherheit seiner Fahrzeuge und Teilsysteme mit modernster Prüftechnik im Technologiezentrum für Fahrzeugsicherheit (TFS) in Sindelfingen. Durch Computersimulationen kann Mercedes-Benz den Reifegrad der Testfahrzeuge und der Sicherheitssysteme bereits vor dem ersten Crashtest verbessern — und damit die Entwicklungseffizienz erhöhen. Auf den Crashtest-Bahnen des TFS können jährlich rund 900 Crashtests sowie rund 1.700 durchgeführt werden.

Die hohen internen Sicherheitsvorgaben gehen in vielen Fällen über die gesetzlichen Vorgaben oder Ratinganforderungen hinaus. Die , die im Crashversuch getestet werden, werden auch an Erkenntnissen der Unfallforschung ausgerichtet.

Crashtest im Röntgenblick: Mercedes-Benz Cars setzt auf neueste Technologien

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut (EMI) in Freiburg testet der Bereich Fahrzeugsicherheit von Mercedes-Benz den Einsatz von Röntgentechnologie bei Crashversuchen. Dabei werden während eines hochdynamischen Crashversuchs gestochen scharfe Standbilder von definierten Bereichen am Fahrzeug produziert. Dank der Ultrakurzzeit-Röntgentechnologie kann Mercedes-Benz untersuchen, wie sich sicherheitsrelevante Bauteile im Fahrzeuginneren verhalten — das war in diesem Detailgrad bislang nicht möglich. Die Daten aus dem Röntgen-Crash werden von den Experten der Fahrzeugsicherheit anschließend mit computergestützten Simulationsmodellen zusammengeführt. So entstehen hochdynamische 3-D-Simulationen. Mercedes-Benz verspricht sich von dem Ansatz, dass Crashprognosen aus der Simulation präziser werden und sicherheitsrelevante Bauteile dadurch noch zielgerichteter optimiert werden können — die bisherigen Testergebnisse untermauern diese Annahme. Im nächsten Schritt soll mittels eines eine höhere Aufnahmerate beim Röntgen erreicht werden. Die Technologie ist noch im Anfangsstadium, erste Erkenntnisse werden frühestens im Jahr 2021 erwartet.

Mercedes-Benz Cars setzt Trends in der Fahrzeugsicherheit

Bereits seit den 1970er-Jahren baut Mercedes-Benz Versuchsfahrzeuge, um Sicherheitssysteme zu erforschen — die sogenannten Experimental-Sicherheits-Fahrzeuge (ESF). Mit dem aktuellen ESF 2019 hat Mercedes-Benz mehr als 20 neue Ideen sowie neue Ansätze im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit gezeigt — darunter sind seriennahe Entwicklungen. In der neuen S-Klasse werden zum Beispiel die weltweit ersten, beidseitig verfügbaren Frontal-Airbags für Fondinsassen in einem Serienfahrzeug umgesetzt, die im ESF 2019 gezeigt wurden. Die Airbags können die Sicherheit der angeschnallten Fondinsassen bei einem schweren Frontalaufprall verbessern und haben dafür den Daimler-internen „Innovation and Pioneers Award“ erhalten. Das ESF 2019 beinhaltet auch Innovationen, die erst mittelfristig realisierbar sind, und solche, die zunächst einmal ausschließlich als Denkanstöße zu verstehen sind.

Das ESF 2019 basiert auf einem Mercedes-Benz GLE (der aktuellen Baureihe) und kann sowohl vollautomatisiert () als auch manuell fahren. Mit der Entwicklung hin zum automatisierten Fahren verändern sich auch die Anforderungen an Fahrzeugtechnik und Insassenschutz: Das ESF 2019 reflektiert diese Anforderungen der zukünftigen Mobilität. Übergeordnetes Thema des Forschungsfahrzeuges ist die ganzheitliche Fahrersicherheit: Ist das ESF 2019 vollautomatisiert unterwegs, sind beispielsweise Lenkrad und Pedale eingefahren, um so das Verletzungsrisiko beim Crash zu reduzieren.

Für die gesellschaftliche Akzeptanz von selbstfahrenden Fahrzeugen spielt Vertrauen eine wichtige Rolle — Menschen müssen die Intention des Fahrzeugs intuitiv und unmittelbar erkennen können. Entsprechend wichtig ist die kooperative Kommunikation mit dem Fahrzeugumfeld. Dabei geht es um die Frage, wie das automatisierte Fahrzeug mit anderen Verkehrsteilnehmern kommuniziert. So zeigt das ESF 2019 beispielsweise an, wenn es einen Fußgänger die Straße überqueren lässt oder einem einscherenden Wagen den Vorrang lässt. Das Fahrzeug kann andere Verkehrsteilnehmer sogar im geparkten Zustand vor Gefahren warnen.

Hochvoltsystem und Batterien in elektrischen Vans sind umfassend abgesichert

Analog zum Kraftstofftank bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor wird bei Elektrofahrzeugen ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der Batterien und elektrischen Komponenten gelegt. Bereits durch die besonders geeignete Einbaulage der Batterien unter dem Fahrzeugboden ist die hoch. Daneben setzt Mercedes-Benz Vans auf zusätzliche Sicherheitsspezifikationen, die über gesetzliche Vorgaben hinausgehen und das Maß an erhöhen: So sorgen beispielsweise spezielle Abschirmungen im Unterboden in den elektrischen Vans — dem eVito, dem eSprinter und dem Mercedes-Benz EQV (Stromverbrauch kombiniert: 26,4 bis 26,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)1,2 — für besonders hohen Widerstand gegen mechanische Beschädigungen von außen. Antriebsstrang, Hochvoltbatterie und -leitungen sind geschützt in einem Rahmen eingebettet. Auch alle Hochvoltleitungen sind aufwendig isoliert.

Weiterhin verfügen die Fahrzeuge über ein mehrstufiges Sicherheitssystem, das unter anderem die Temperatur und Spannung überwacht — und die Batterien im Notfall abschalten kann. Erkennt das Fahrzeug einen schweren Aufprall, werden spannungsführende Teile außerhalb der Batterie reversibel oder irreversibel abgeschaltet. Gleichzeitig wird die in den Komponenten schnell auf ein ungefährliches Niveau reduziert. Für Rettungskräfte ist zudem eine eingebaut, wodurch sie die Stromversorgung auch manuell unterbrechen können. Der Ort der Rettungstrennstelle unterscheidet sich je nach Fahrzeug und ist in der jeweiligen Rettungskarte hinterlegt.

Vans: Assistenzsysteme machen Mercedes-Benz Sprinter noch sicherer

Zu den Systemen des Sprinter gehören der radarbasierte Abstands-Assistent DISTRONIC sowie der Aktive Spurhalte-Assistent. Serienmäßig ist der Seitenwind-Assistent an Bord, der vor allem das Fahren bei höheren Geschwindigkeiten sicherer macht. Ein modular aufgebautes Park-Paket rundet das Assistenz-Angebot ab: Eine umfassende Sensorik und die Bildanzeige der Rückfahrkamera auf dem Multimediadisplay vereinfachen das Ein- und Ausparken. Erhältlich ist zudem ein Park-Paket mit 360-Grad-Kamera: Es besitzt vier Kameras, die auf dem Multimediadisplay die komplette Rundumsicht des Transporters aus der virtuellen Vogelperspektive abbilden. Optional ist auch ein Totwinkel-Assistent verfügbar. Er überwacht den Bereich neben und seitlich hinter dem Fahrzeug.

Vans: Mercedes-Benz Vito setzt erneut Maßstäbe bei der Sicherheit

Mit dem Aktiven Brems-Assistenten und dem Abstands-Assistenten DISTRONIC hat Mercedes-Benz den neuen Vito im Berichtsjahr mit zwei weiteren Sicherheits- und Assistenzsystemen ausgestattet. 2021 soll zudem der digitale Innenspiegel eingeführt werden. Er überträgt das Bild einer Kamera in der Heckscheibe des Fahrzeugs auf das Display des Innenspiegels. Dadurch wird der Blick auf das Geschehen hinter dem Fahrzeug nicht durch Kopfstützen, Mitfahrer oder andere Blickhindernisse eingeschränkt.

So verfügt der Transporter künftig insgesamt über 13 Systeme, die für mehr Komfort und Sicherheit beim Fahren sorgen. Damit knüpft Mercedes-Benz an die hohen Sicherheitsstandards früherer Modelle an: Bereits der Vito Kastenwagen verfügte als einer der ersten Transporter serienmäßig über Airbags und Gurtwarner — für Fahrer und Beifahrer. Und bereits seit fünf Jahren ist der Vito serienmäßig mit Seitenwind- und Aufmerksamkeits-Assistenten ausgestattet.

Daimler Trucks & Buses treibt die Unfallforschung bei Nutzfahrzeugen voran

Unfälle ganz zu vermeiden oder zumindest die Unfallfolgen abzumildern, hat für Daimler Trucks & Buses bei allen Baureihen oberste Priorität. Deshalb werden für die Trucks immer wieder neue, wirksamere Sicherheits- und Assistenzsysteme entwickelt und bereits bestehende Systeme optimiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Nutzfahrzeug-Unfallforschung: Mit ihren Unfallanalysen bereitet sie die Grundlagen dafür, Verbesserungen in den Fahrzeugen zu realisieren. Das Vorgehen hat Tradition: Seit 1972 nehmen die Nutzfahrzeug-Unfallforscher von Mercedes-Benz Trucks deutschlandweit ausgewählte Unfälle von Mercedes-Benz Lkw unter die Lupe und dokumentieren die Daten und Hinweise zum Unfallhergang, zu den beteiligten Fahrzeugen und zu den Schäden.

Viele unserer Lösungen konnten wir entwickeln und in den Markt einführen, bevor es überhaupt eine gesetzliche Regelung dafür gab, beispielsweise den Brems-Assistenten. Mit dem Ziel, noch mehr Unfälle zu verhindern, entwickeln wir unsere Systeme kontinuierlich weiter und setzen diese zunehmend in unseren Fahrzeugen ein.

Mercedes-Benz Lkw entwickelt seine Assistenzsysteme kontinuierlich weiter

Die neueste Lösung von Mercedes-Benz Lkw, der Notbrems-Assistent der fünften Generation (ABA5), basiert auf einem Zusammenspiel von Radar- und Kamerasystem: ABA5 kann zusätzlich zur bisherigen Notbremsfunktion bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h auch auf Fußgänger reagieren, die sich bewegen3. Erkennt das System eine solche Situation, löst der ABA5 optische und akustische Warnungen aus. Reagiert der Fahrer nicht, kann ABA5 einen automatischen Bremseingriff vornehmen — gegebenenfalls auch bis zum Stillstand3.

Für noch mehr Sicherheit im neuen Actros sorgen optional der Active Drive Assist für teilautomatisiertes Fahren (SAE-Level 2), die MirrorCam anstelle von Außenspiegeln sowie der Abbiege-Assistent, der Fußgänger und Radfahrer erkennen kann. Seit 2016 ist dieser in die Fahrzeugarchitektur voll integrierte Mercedes-Benz Abbiege-Assistent S1R für viele Modelle der Baureihen Actros, Arocs oder Econic ab Werk erhältlich, seit 2019 kann er auch in zahlreiche Modelle dieser Baureihen (ab Baujahr 2017) nachgerüstet werden.

Für den Atego sowie jene Actros, Antos oder Arocs Baureihen, die derzeit nicht mit dem Mercedes-Benz Abbiege-Assistenten S1R, sowohl voll integriert oder als Nachrüstlösung, ausgestattet werden können, bietet Mercedes-Benz Original-Zubehör seit Mitte des Jahres den Abbiege-Assistent basic als Nachrüstlösung an.

Ab Juni 2021 soll es bei Mercedes-Benz Trucks alternativ zum Abbiege-Assistenten auch den Active Sideguard Assist (ASGA) geben. Das neue Fahrerassistenzsystem kann mehr, als den Lkw-Fahrer vor Radfahrern oder Fußgängern zu warnen, die sich entlang der Beifahrerseite bewegen. Bis zu einer eigenen Abbiegegeschwindigkeit von 20 km/h kann der ASGA auch selbstständig bremsen — bis hin zum Stillstand3. Mercedes-Benz Trucks ist der erste Lkw-Hersteller weltweit, der ein solches System mit aktiver Bremsfunktion anbietet.

Auch das Assistenz-System Active Drive Assist (ADA) für teilautomatisiertes Fahren (SAE-Level 2) wurde von Mercedes-Benz Trucks weiterentwickelt. Im Juni 2021 soll die neueste Generation ADA 2 auf den Markt kommen. Das System kann einen Nothalt einleiten, wenn es erkennt, dass der Fahrer dauerhaft nicht mehr in das Fahrgeschehen eingreift — beispielsweise aufgrund eines medizinischen Notfalls. Zunächst aber fordert der ADA 2 den Fahrer optisch und akustisch auf, die Hände an das Lenkrad zu nehmen. Reagiert der Fahrer nach 60 Sekunden auch nach mehrmaliger Warnung nicht mit Lenken, Gasgeben, Bremsen oder der Bedienung von Fahrzeugsystemen — etwa über die Lenkradtasten —, kann der Lkw die Geschwindigkeit drosseln und bis zum Stillstand bremsen. Dabei warnt der Lkw den nachfolgenden Verkehr durch Einschalten des Warnblinkers. Kommt der Lkw zum Stillstand, kann das System automatisch die neue elektronische Feststellbremse einlegen. Außerdem werden die Türen entriegelt, damit bei einem medizinischen Notfall Rettungssanitäter oder andere Hilfeleistende direkt zum Fahrer gelangen können. Der eingeleitete Nothalt kann durch das Eingreifen des Fahrers jederzeit abgebrochen werden.

Trucks: Freightliner Cascadia ist mit Notbrems-Assistent unterwegs

Auch bei Daimler Trucks North America werden zunehmend Sicherheitssysteme in Lkw eingesetzt. So ist der Freightliner Cascadia serienmäßig mit dem Sicherheitspaket Detroit Assurance 5.0 ausgestattet, das auch den Active Brake Assist 5 (ABA5) beinhaltet. Per Abstandsregeltempomat, der ab Null km/h verfügbar ist, kann der Lkw Abstände zu vorausfahrenden Fahrzeugen automatisch regeln — selbst bei stockendem Verkehr. Mit diesen und vielen weiteren Funktionen wie dem Abbiege-, Spurhalte- oder Lenk-Assistenten ist der Cascadia der erste serienproduzierte Lkw mit teilautomatisierten Fahrfunktionen (SAE-Level 2) im nordamerikanischen Markt.

Daimler Trucks Asia leistet Pionierarbeit bei Verkehrssicherheit

Daimler Trucks trägt mit den Fahrzeugen seiner indischen Marke BharatBenz auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf indischen Straßen bei. In einem Markt, in dem Lkw auf Basis von sogenannten , also ab Werk ohne ausgelieferte Lkw-Fahrgestelle, immer noch große Sicherheitsrisiken darstellen, sind Lkw von BharatBenz mit vollwertigen Fahrerhäusern, Anti-Blockier-System (ABS) und anderen serienmäßigen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet.

Sicherheit wird bei der japanischen Daimler Truck-Tochter FUSO ebenfalls großgeschrieben. So umfasst die Ausstattung der Reisebusse Aero Queen und Aero Ace Sicherheitssysteme wie den Active Sideguard Assist (ASA), der im japanischen Markt eine Warn-, aber keine Bremsfunktion beinhaltet, sowie den Active Brake Assist 4 und 5. Diese Reisebusse und der Stadtbus Aero Star verfügen zudem über das „Emergency Driver Stop System“ (EDSS), das Fahrgästen ermöglichen kann, den Bus per Knopfdruck sicher zum Halten zu bringen, falls der Fahrer das Bewusstsein verliert oder nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu fahren. In Japan verbaut FUSO als einer der ersten Nutzfahrzeughersteller zudem den Active Attention Assist in vielen Fahrzeugen der Reisebus-Klassen bereits serienmäßig. Das Sicherheitssystem macht sich bei ersten Anzeichen von Müdigkeit oder Unaufmerksamkeit des Fahrers bemerkbar und gibt eine Warnung aus, wenn die Kamera geschlossene Augen oder einen längeren Blick zur Seite erkennt.

Bedarfsspezifische Assistenzsysteme machen Stadt- und Überlandbusse sicherer

Auch Busse benötigen besondere Schutzsysteme, die den hohen Sicherheitsanforderungen des Fahrzeugtyps gerecht werden. Das Sicherheitskonzept von Daimler Buses setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen: Im Zentrum stehen fahrzeug- und einsatzspezifische Sicherheitsausstattungen, die die der Busse erhöhen.

Gerade in der Stadt werden spezielle Systeme benötigt, die auf die Herausforderungen des urbanen Verkehrs zugeschnitten sind. Ein Beispiel dafür ist der Preventive Brake Assist, der erste Aktive Brems-Assistent für Stadtbusse: Er kann vor einer Kollision mit sich bewegenden Fußgängern sowie mit stehenden oder fahrenden Objekten warnen. Bei Kollisionsgefahr kann das System im Rahmen der Systemgrenzen automatisch bremsen.

Auch das Abbiegen in der Stadt bietet Gefahrenpotenzial: Als weltweit erste Omnibusmarken bieten Mercedes-Benz und Setra deshalb den Abbiege-Assistenten (Sideguard Assist) mit Personenerkennung an. Der Assistent kann den Fahrer informieren, wenn sich ein Objekt in der seitlichen Überwachungs- beziehungsweise Warnzone befindet — das kann eine Person sein oder ein stationäres Hindernis wie ein Poller. Besteht Kollisionsgefahr, wird der Fahrer optisch und haptisch gewarnt.

Bei den neuen Überlandbussen Mercedes-Benz Intouro gehört seit Anfang 2021 der Active Brake Assist 5 zum wählbaren Lie ferumfang (optional). Der Brems-Assistent wird zukünftig auch bei Reisebussen eingebaut.

Wir sensibilisieren für mehr Verkehrssicherheit

Als verantwortungsvolles Unternehmen engagieren wir uns für gesellschaftliche Belange. Dabei sind uns auch vielfältige Projekte im Bereich der Verkehrssicherheit wichtig.

Interaktive Roadshow macht Verkehrssicherheit erlebbar

Bereits 2015 hat Mercedes-Benz die Initiative „SAFE ROADS“ für mehr Verkehrssicherheit in Indien gestartet, die später auch in China umgesetzt wurde. Mit der interaktiven Wanderausstellung machen wir das Thema Sicherheit erlebbar: Mit Bildern, Exponaten und Expertenberichten will Mercedes-Benz aufklären und das Bewusstsein der Bevölkerung für das Thema Verkehrssicherheit schärfen — vor allem in Ländern mit vielen Verkehrsunfällen. Seither findet alle zwei Jahre die Konferenz „SAFE ROADS India Summit“ mit Vertretern der Verkehrsbehörde und verschiedenen Interessengruppen statt — zuletzt 2019. Aufgrund der Corona-Pandemie haben 2020 keine weiteren Veranstaltungen stattgefunden.

Kinder fit machen für den Straßenverkehr

Kinder gehören weltweit zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Aus diesem Grund hat die Daimler AG bereits 2001 die Initiative „MobileKids“ gegründet. Dabei werden Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren geschult, wie sie sich sicher im Straßenverkehr verhalten. Weltweit bietet „MobileKids“ Unterricht, Materialien in der jeweiligen Landessprache und Aktivitäten an, um Kinder für die Herausforderungen des Straßenverkehrs zu sensibilisieren.

Omniplus führt deutschlandweit Busfahrertrainings durch

Seit 28 Jahren führt Omniplus, die Servicemarke für Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra, deutschlandweit Trainings für Busfahrer durch. Durchschnittlich nehmen pro Jahr mehr als 700 Fahrer von Reise-, Stadt- und Schulbussen daran teil. Insgesamt haben bis heute rund 20.000 Personen die Schulungen durchlaufen. Dabei lernen die Teilnehmer unter anderem, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden, aber auch, wie sie sich bei einem Unfall richtig verhalten. Daneben wird auch technisches Wissen vermittelt — beispielsweise zum Thema verantwortungsbewusste Wartung.

So bewerten wir die Wirksamkeit unseres Managementansatzes

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Eine systematische Unfallforschung ist die Grundlage, um Unfälle in Zukunft noch gezielter verhindern und Insassen besser schützen zu können. Unser Ziel ist es, unser Engagement in diesem Bereich weiter auszubauen — neben der Untersuchung von Realunfällen mit Beteiligung aktueller Mercedes-Benz Modelle beschäftigt sich das Team der Unfallforschung mit der Auswertung von weltweit verfügbaren Unfalldaten. Zunehmend an Bedeutung gewinnen auch Forschungsprojekte mit externen Partnern, die darauf abzielen, Standardverfahren zu ermitteln, mit denen das Potenzial neuer, zukünftiger Schutzsysteme vorhergesagt werden kann. Zudem wollen wir noch enger mit bestehenden und neuen Partnern zusammenarbeiten, um die Erhebung von Unfall- und Verkehrsdaten kontinuierlich zu verbessern und auszubauen.

Die Modelle von Mercedes-Benz Pkw erhalten immer wieder Bestnoten in Sicherheitstests unabhängiger Institute. Hervorzuheben sind die Bewertungen, die Mercedes-Benz regelmäßig vom US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) bekommt. Beim IIHS-Rating werden neben der Crash-Sicherheit auch Systeme zur Unfallvermeidung und das Licht bewertet. Für das Modelljahr 2020 wurden die Mercedes-Benz C-Klasse sowie der GLE mit dem Prädikat „2020 TOP SAFETY PICK+“ ausgezeichnet.

Die europäische Verbraucherschutzorganisation European New Car Assessment Programme (Euro NCAP) hat im Berichtsjahr erstmals in einem Vergleich verschiedener Fahrzeuge Noten für Fahrassistenzsysteme vergeben. Darin wurde der aktuelle GLE mit Fahrassistenz-Paket für „very good“ befunden und hat damit nach Einschätzung des NCAP gezeigt, dass er im Wettbewerb ein sehr ausgewogenes System mit gleichzeitig sehr hoher Wirksamkeit bietet.

Auch im Bereich Trucks haben wir 2020 Auszeichnungen erhalten: Nicht zuletzt wegen seiner Sicherheitssysteme ist der Actros als „International Truck of the Year 2020“ prämiert worden. Der Preis wird jährlich von der „International Truck of the Year“-Organisation an den Lkw vergeben, der den größten Beitrag zu Innovationen für den Straßentransport hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Emissionen, Sicherheit und Komfort geliefert hat.

1 Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration.

2 Die tatsächliche Reichweite ist zudem abhängig von der individuellen Fahrweise, Straßen- und Verkehrsbedingungen, Außentemperatur, Nutzung von Klimaanlage/Heizung etc. und kann ggf. abweichen.

3 Im Rahmen der Systemgrenzen bzw. innerhalb physikalischer Grenzen

Anbieter/Datenschutz

Daimler AG Mercedesstraße 120
70372 Stuttgart
Deutschland
Tel.: +49 711 17 0
E-Mail: dialog@daimler.com

Vertreten durch den Vorstand: Ola Källenius (Vorsitzender), Martin Daum, Renata Jungo Brüngger, Wilfried Porth, Markus Schäfer, Britta Seeger, Hubertus Troska, Harald Wilhelm

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Bernd Pischetsrieder

Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart, Nr. HRB 19360
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 81 25 26 315

Rückhaltesysteme

Rückhaltesysteme sind Sicherheitssysteme in Fahrzeugen, die dazu dienen, die Insassen auf den Sitzen zu fixieren (zum Beispiel Sitzgurte).

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Car-to-X-Kommunikation

Die Car-to-X-Kommunikation basiert auf Technologien, mit denen Fahrzeuge in Echtzeit Informationen untereinander sowie mit anderen an der Verkehrsinfrastruktur beteiligten Systemen austauschen (etwa über WLAN oder Mobilfunk).

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Aktive und passive Sicherheit von Fahrzeugen

Aktive Sicherheitssysteme, oder auch Fahrerassistenzsysteme, tragen dazu bei, Unfälle von vornherein zu verhindern. Die aktive Sicherheit unterstützt bei der Unfallvermeidung. Passive Sicherheitssysteme greifen hingegen bei einer Kollision schützend ein, um die Unfallfolgen abzumildern.

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Schlittenversuche

Schlittenversuche sind Crashtests, bei denen das Auto nicht gegen eine Wand oder einen Gegenstand gefahren wird. Stattdessen wird die Rohkarosserie mit den zu prüfenden Komponenten auf einen Schlitten montiert, der dann ruckartig abgebremst wird — es gibt also keinen echten Aufprall.

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Lastfall

Als Lastfall wird die Konfiguration bezeichnet, in der ein Crashtest durchgeführt wird. Dazu zählt beispielsweise die Anzahl, Art und Positionierung der an Bord befindlichen Crashtest-Dummys, die Aufprallkonfiguration mit Parametern wie Aufprallart, Geschwindigkeit, Winkel.

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Linearbeschleuniger

Linearbeschleuniger können hochenergetische Elektronen- und Röntgenstrahlen erzeugen, indem sie geladene Elementarteilchen in einem starken linearen Magnetfeld beschleunigen. Sie werden etwa in der Medizin zur Strahlentherapie angewandt, finden aber auch in der Industrie Anwendung, beispielsweise um dickwandige Bauteile zu durchleuchten.

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SAE-Level/Automatisiertes und autonomes Fahren

Automatisierte Fahrzeuge unterstützen den Fahrer bei Aufgaben, die er in der Vergangenheit selbst übernommen hat. Hierbei werden fünf Stufen unterschieden: assistiert (SAE-Level 1), teilautomatisiert (SAE-Level 2), hochautomatisiert (SAE-Level 3), vollautomatisiert (SAE-Level 4) und fahrerlos (SAE-Level 5). Der Grad der Automatisierung nimmt mit jeder Stufe zu, die Kontrolle durch den Fahrer nimmt dementsprechend ab. Wir orientieren uns im Deutschen dabei grundsätzlich an den Bezeichnungen des VDA.

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Konzeptsicherheit

Mit Konzeptsicherheit ist in diesem Kontext gemeint, dass die Integration von Hochvoltkomponenten von Anfang an sehr günstig gewählt ist, um ein hohes Sicherheitsniveau zu erzielen.

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Eigensicherheit

Die Eigensicherheit ist eine technische Eigenschaft eines Gerätes oder Systems. Spezielle Konstruktionen stellen sicher, dass es auch im Falle einer Betriebsstörung nicht zu einer gefährlichen Situation kommt.

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Restenergie

In Leitungen abgeschalteter Maschinen kann sich Restenergie befinden. Sie kann zu einer Gefahr werden, wenn sich etwa elektrische oder mechanische Restenergie in plötzlichen Bewegungen einer Maschine äußert.

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Rettungstrennstelle

Eine Rettungstrennstelle ist eine Sicherheitsvorkehrung in Elektrofahrzeugen, die das Hochvoltsystem deaktiviert und spannungsfrei schaltet.

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Cowl-Chassis

Ein Cowl-Chassis ist ein Lkw-Fahrgestell mit vorderen Kotflügeln und Motorhaube sowie der Instrumententafel. Es wird für Kunden eingesetzt, die einen eigenen Aufbau und ein eigenes Fahrerhaus wünschen.

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Aktive und passive Sicherheit von Fahrzeugen

Aktive Sicherheitssysteme, oder auch Fahrerassistenzsysteme, tragen dazu bei, Unfälle von vornherein zu verhindern. Die aktive Sicherheit unterstützt bei der Unfallvermeidung. Passive Sicherheitssysteme greifen hingegen bei einer Kollision schützend ein, um die Unfallfolgen abzumildern.

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