Anhang

UN Global Compact

Prinzipien

 

Prinzipien des UN Global Compact

 

Kapitel

Prinzip 1
Unterstützung der Menschenrechte

 

Der Achtung und Wahrung der Menschenrechte in unserem Unternehmen und seinem Umfeld messen wir höchste Bedeutung zu. Für uns als Automobilhersteller stehen die Arbeitnehmerrechte, gerechte Arbeitsbedingungen sowie die Absage an jede Form der Diskriminierung und an Zwangs- und Kinderarbeit im Vordergrund. Die Verantwortlichkeit für Menschenrechtsfragen haben wir in unserem Konzernvorstand im Ressort Integrität und Recht verankert und legen auch in unserer Governance-Struktur für Nachhaltigkeit ein besonderes Gewicht auf dieses Thema. Menschenrechte sind daher ein zentrales Element unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie. Mit unserem Human Rights Respect System wollen wir dabei Menschenrechtsfragen sowohl bei Daimler-Mehrheitsbeteiligungen wie auch in der Zuliefererkette adressieren.

 

Menschenrechte: Risiken erkennen, zielgerichtet handeln > Wie wir die Menschenrechte achten und wahren

Prinzip 2
Ausschluss von Menschen­rechts­verletzungen

 

 

 

Prinzip 3
Wahrung der Vereinigungs­freiheit

 

 

 

Prinzip 4
Abschaffung aller Formen von Zwangsarbeit

 

 

 

Prinzip 5
Abschaffung der Kinderarbeit

 

 

 

Prinzip 6
Vermeidung von Diskriminierung

 

Um in Einstellungsprozessen eine geschlechtsspezifische oder andere Diskriminierung auszuschließen, orientiert sich die fixe Grundvergütung an der Funktion und Ebene. Dem gleichen Ziel dienen bei der regelmäßigen Einkommens­überprüfung Dokumentationspflicht, Mehraugenprinzip und ein zentrales HR-System, das für Transparenz sorgt. Unsere internen Einkommens­überprüfungen haben gezeigt, dass die individuelle Vergütungshöhe bei vergleichbaren Tätigkeiten durch Faktoren wie individuelle Performance sowie Erfahrung in der Funktion bestimmt wird.

 

Vielfalt und Gleichberechtigung fördern > Wie wir Vielfalt im Unternehmen gestalten

Prinzip 7
Vorsorgender Umweltschutz

 

Eine besondere Bedeutung kommt dem Vorsorgeprinzip in Bezug auf die Steuerung der lokalen Auswirkungen unserer Unternehmenstätigkeit zu. Das gilt zum Beispiel für den Umweltschutz in der Produktion: In unserem Umwelt­management­system haben wir Strukturen und Prozesse definiert mit dem Ziel eines transparenten Reportings für unsere Produktionsstätten rund um die Welt und klaren Verantwortlichkeiten auf allen Ebenen. Unsere Umweltanforderungen tragen wir an unsere Lieferanten entlang der Lieferkette weiter. Rund 98 Prozent unserer Belegschaft arbeiten an Standorten mit einem nach ISO 14001 auditierten und zertifizierten Umwelt­management­system. Zudem führen wir regelmäßig Umweltrisikoanalysen (Environmental Due Diligence) an unseren Standorten durch. Zu unserem ganzheitlichen Vorsorgeansatz gehört zudem die klare Definition von Umweltschutzzielen. So wollen wir ab 2022 an allen unseren europäischen Standorten CO2-neutral produzieren.

 

Emissionen unserer Fahrzeuge reduzieren> Klimaschutz: Ziele und Maßnahmen für klimafreundlichere Fahrzeuge

Auf dem Weg zur CO2-neutralen Produktion > Wie wir die Produktion umwelt- und klimafreundlicher gestalten

Umwelt- und ressourcenschonend produzieren> Wie wir den Ressourcenverbrauch in der Produktion reduzieren

Klimaschutz in der Lieferkette> Ziele und Maßnahmen für eine klimafreundlichere Lieferkette

Nachhaltigkeit strategisch verankert> Nachhaltiges Lieferkettenmanagement

Prinzip 8
Initiativen für größeres Verant­wortungs­bewusstsein für die Umwelt

 

Daimler erhebt systematisch die wichtigsten Umweltdaten aus den deutschen und ausländischen Werken. Den Daten dieses Berichts liegt die Konzernstruktur des Berichtsjahres 2019 zugrunde. Einbezogen sind alle relevanten Produktionsstätten, die mehrheitlich zum Daimler-Konzern gehören, sowie die deutschen und europäischen Vertriebsniederlassungen, Standorte aus Forschung und Entwicklung, Logistik und Vertrieb. Die Standorte der Daimler Financial Services bleiben unberücksichtigt. Die Umweltdaten für 2019 beziehen sich auf insgesamt 69 produzierende Standorte und Standortteile sowie 26 Standorte aus Logistik, Service und Vertrieb.

Wir übernehmen Verantwortung für die Klima- und Umweltverträglichkeit unserer Fahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus: vom Bezug der Rohstoffe und der Produktion über die Nutzungsphase bis hin zur Entsorgung und Aufbereitung. Zudem wollen wir das Umwelt­bewusstsein unserer Beschäftigten im Rahmen der internen Governance-Strukturen etwa durch nichtfinanzielle Vergütungskomponenten stärken.

 

Emissionen unserer Fahrzeuge reduzieren> Klimaschutz: Ziele und Maßnahmen für klimafreundlichere Fahrzeuge

Auf dem Weg zur CO2-neutralen Produktion > Wie wir die Produktion umwelt- und klimafreundlicher gestalten

Umwelt- und ressourcenschonend produzieren> Wie wir den Ressourcenverbrauch in der Produktion reduzieren

Ressourceneffiziente Fahrzeuge> Maßnahmen für einen geringeren Ressourcenverbrauch

Prinzip 9
Entwicklung und Verbreitung umwelt­freundlicher Technologien

 

Die Anforderungen an die Umweltverträglichkeit unserer Fahrzeuge sind integrale Aspekte der Fahrzeugentwicklung und werden in den betreffenden Gremien diskutiert und entsprechend umgesetzt. Die Fahrzeuglastenhefte und die Meilensteine im Entwicklungsprozess (Quality Gates) dokumentieren die Umweltauswirkungen und -anforderungen für den gesamten Produkt­entwicklungs­prozess. Unsere Fahrzeuge werden so entwickelt, dass sie einen möglichst niedrigen Kraftstoffverbrauch haben und bezüglich der Schadstoffemissionen oft den Standard in der Automobilindustrie definieren. Um die Emissionen unserer Fahrzeuge weiter zu senken, setzen wir auf die Elektrifizierung unseres gesamten Produktportfolios und bauen unser Angebot an Plug-in-Hybriden und rein elektrischen Fahrzeugen aus. Wir haben uns mit unserer „Ambition 2039“ das Ziel gesetzt, dass unsere Pkw-Neuwagenflotte bis 2039 im gesamten Lebenszyklus CO2-neutral ist. Unsere neuen Lkw und Busse sollen in den Triademärkten Europa, Japan und NAFTA bis 2039 im Fahrbetrieb (Tank-to-Wheel) CO2-neutral sein.

 

Emissionen unserer Fahrzeuge reduzieren > Klimaschutz: Ziele und Maßnahmen für klimafreundlichere Fahrzeuge

Ressourceneffiziente Fahrzeuge > Maßnahmen für einen geringeren Ressourcenverbrauch

Prinzip 10
Maßnahmen gegen Korruption

 

Unser Anspruch ist es, dass weltweit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Aufgaben stets im Einklang mit Gesetzen, Regeln, Vereinbarungen mit Arbeitnehmer­vertretungen, freiwilligen Selbstverpflichtungen und unseren Werten erfüllen. Dies haben wir in unserer Verhaltensrichtlinie verbindlich festgeschrieben. Ein Schwerpunktziel unserer Compliance-Aktivitäten ist die Einhaltung aller geltenden Antikorruptionsvorschriften. Daimler hat sich verpflichtet, Korruption in seinem unternehmerischen Handeln zu bekämpfen. Bei der Bekämpfung von Korruption geht es neben der Einhaltung von Gesetzen auch um die Beachtung der OECD-Konvention gegen Bestechung ausländischer Amtsträger (1997) sowie der UN-Konvention gegen Korruption (2003). Als Gründungsmitglied des Global Compact der Vereinten Nationen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, daran mitzuwirken, dass nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Geschäftspartner den Handlungsprinzipien des UN Global Compact folgen. Dabei gilt es vor allem, die Korruption weltweit zu bekämpfen, um dadurch beeinträchtigte gesellschaftliche Verhältnisse zu verbessern und einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen.

Unser Antikorruptions-Compliance-Programm basiert auf unserem umfassenden Compliance Management System. Dieses weltweit angewandte System beinhaltet insbesondere ein integriertes Risk Assessment, das interne Informationen wie das Geschäftsmodell einer Einheit und externe Informationen, zum Beispiel den Korruptions­wahrnehmungs­index von Transparency International, berücksichtigt. Die Ergebnisse des Risk Assessments bilden die Basis für die risikobasierte Umsetzung von Maßnahmen zur Vermeidung von Korruption in allen Geschäftsaktivitäten (zum Beispiel die Prüfung von Geschäftspartnern und Transaktionen) sowie die besondere Sorgfalt im Umgang mit Behörden und Amtsträgern. Ein besonderer Schwerpunkt der Maßnahmen zur Risikominimierung liegt dabei auf Vertriebsgesellschaften in Hochrisikoländern sowie Geschäftsbeziehungen zu Großhändlern und Generalvertretern weltweit.

 

Compliance Management: Gesetze und Regeln befolgen > Schwerpunktthemen des Compliance Managements

Anbieter/Datenschutz

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70372 Stuttgart
Deutschland
Tel.: +49 711 17 0
E-Mail: dialog@daimler.com

Vertreten durch den Vorstand: Ola Källenius (Vorsitzender), Martin Daum, Renata Jungo Brüngger, Wilfried Porth, Markus Schäfer, Britta Seeger, Hubertus Troska, Harald Wilhelm

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Manfred Bischoff

Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart, Nr. HRB 19360
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 81 25 26 315